27.06.2018


erlebnisreiche und erholsame Ferien- und Urlaubstage

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

ein arbeitsintensives, für viele von uns sicher auch anstrengendes, Schuljahr ist mit dem heutigen letzten Schultag, der Zeugnisausgabe an unsere Schülerinnen und Schüler und in vielen Schulen mit einem gemeinsamen Ausklang im Kreis der Kollegen zu Ende gegangen. Vielfältige, auch in diesem Jahr hinzugekommene, zusätzliche Aufgabenstellungen, die voranschreitende inklusive Beschulung auch an unserer Schulform oder die gewachsene Zahl von Migrantenkindern, sorgten für eine zunehmende Verdichtung unserer Arbeitsprozesse und zusätzliche organisatorische und pädagogische Belastungen. Die sich weiter zuspitzende Personalsituation, gestiegene Krankenstände und nicht besetzte Stellen, aber auch schulorganisatorisch bestimmte Belastungen, wie die sehr kurzen Korrekturzeiten im diesjährigen Abitur, eine Vielzahl von Konferenzen oder die nach wie vor sehr auswertungsintensiven Vergleichsarbeiten, erhöhen die physische und psychische  Beanspruchung unserer Kolleginnen und Kollegen.

 

Sie alle haben all diese Anforderungen auch im nun zurückliegenden Schuljahr gemeistert, unseren Schülerinnen und Schülern verlässlich Unterricht in hoher Qualität angedeihen lassen und Ihre Schulen weiter inhaltlich profiliert. Für Ihre dabei geleistete Arbeit möchte ich Ihnen im Namen des Geschäftsführenden Vorstandes de Philologenverbandes herzlich danken und Ihnen unsere Anerkennung aussprechen. Wir wünschen Ihnen allen erlebnisreiche und erholsame Ferien- und Urlaubstage.

 

i.A. des Geschäftsführenden Vorstandes
Thomas Gaube
Landesvorsitzender des PhVSA

 

25.06.2018


Richtungsentscheidung der Kultusministerkonferenz zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin

KMK-Pressemitteilung

 

Die Kultusministerkonferenz hat heute die Eckpunkte eines zwischen den Ländern zu schließenden Staatsvertrags zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin verabschiedet. Das Verfahren wird in Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 19.12.2017 reformiert. Mit den heutigen Beschlüssen hat die Kultusministerkonferenz den Weg zu einem verfassungskonformen Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin eröffnet und den Grundstein für umfassende Neuregelungen gelegt:

- Die Abiturbestenquote wird beibehalten. Dabei soll ein Anteil von mindestens 20 % der nach Abzug von Vorabquoten zur Verfügung stehenden Studienplätze an die Abiturbesten vergeben werden. Für eine Übergangszeit wird die vom Bundesverfassungsgericht geforderte annähernde Vergleichbarkeit der Abiturnoten aller Länder über einen Ausgleichsmechanismus (Prozentrangverfahren) sichergestellt, der entbehrlich wird, sobald die annähernde Vergleichbarkeit aufgrund politischer Maßnahmen im Schulbereich hergestellt ist.

- Die Wartezeitquote wird wegfallen. Um den Belangen der Langzeit- oder Altwartenden Rechnung zu tragen, werden Möglichkeiten der Bonierung von Wartezeit und die Berücksichtigung der in der Wartezeit erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in anderen Quoten geprüft.

- Für die Auswahlentscheidungen der Hochschulen sollen neben der Abiturnote mindestens zwei weitere eignungsbasierte Kriterien herangezogen werden. Welche das sind und wie diese Kriterien zu gewichten sind, werden die Ministerinnen und Minister noch in diesem Jahr auf der Grundlage des Entwurfs des Staatsvertrags entscheiden.

- Da die Programmierung dieses neuen, verfassungsgemäßen Verfahrens in der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist (31.12.2019) nicht vollständig zu leisten ist, wird es auf dem Weg zur Vollversion eine Übergangslösung geben, die wesentliche Elemente des neuen Verfahrens enthält, jedoch Prozesse nicht unterstützen kann, die eine Dateninteraktion mit den Hochschulen erfordern. Diese Übergangslösung, die ab dem Sommersemester 2020 gelten soll und für die die Minister den Programmierungsauftrag erteilt haben, sieht deshalb vor, für den Zeitraum von einem Jahr auf die Anwendung solcher Auswahlkriterien zu verzichten, die einen Datenaustausch zwischen den EDV-Plattformen der Hochschulen und dem Bewerberportal der Stiftung für Hochschulzulassung nach Bewerbungsschluss erfordern.

Anlass für die anstehende Neuregelung des Zulassungsverfahrens ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.12.2017 (1 BvL 3/14). Das Gericht hat die bundes- und landesgesetzlichen Vorschriften über das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen an staatlichen Hochschulen, soweit sie die Zulassung zum Studium der Humanmedizin betreffen, für teilweise mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt und dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 31. Dezember 2019 Neuregelungen zu schaffen, welche die verfassungsrechtlichen Beanstandungen beseitigen.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.12.2017 ist abrufbar unter:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/12/ls20171219_1bvl000314.html
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Torsten Heil
Pressesprecher / Press Officer
Leiter der Pressestelle

 

Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) Pressestelle Taubenstr. 10
10117 Berlin

 

Tel.: +49 (0) 30 25418-462
Fax: +49 (0) 30 25418-455
Mobil: +49 (0) 1721392120
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http: www.kmk.org

 

13.06.2018


Deutscher Lehrerverband: Beamtenstatus für Lehrkräfte als Standortvorteil

 

Als absolut eindeutiges, für Rechtsklarheit sorgendes Urteil hat der Präsident des DeutschenLehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtsbegrüßt, in welchem das Streikverbot für beamtete Lehrkräfte ausdrücklich bestätigt wurde.

Wäre der Klage der Beschwerdeführer Recht gegeben worden, hätte dies nach Ansicht desDeutschen Lehrerverbands entweder das Ende der Verbeamtung von Lehrkräften InDeutschland bedeutet oder die Entstehung eines Zweiklassensystems von Beamten mit undohne Streikrecht befördert.

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12.06.2018


Presseerklärung des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt zur Auswahl zukünftiger Medizinstudenten

Abiturbestenquote stärken, Wartezeit abschaffen, medizinische Vorerfahrung berücksichtigen

 

Vor der Kultusministerkonferenz am 14. Juni fordert der Philologenverbandes Sachsen-Anhalt (PhVSA) die Abiturbestenquote zu stärken, Wartezeit abzuschaffen und medizinische Vorerfahrung stärker bei der Auswahl zukünftiger Medizinstudenten berücksichtigen.

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil zur Hochschulzulassung im Fach Medizin die seit vielen Jahren bewährte Praxis der Erstauswahl von Studienplatzbewerbern durch die Abiturbestenquote bestätigt. Mit der Abiturbestenquote wurden bisher 20 Prozent der Studienplätze in Medizin an die Abiturbesten aus jedem Bundesland zugewiesen. Diese Quote sollte auf 30 Prozent angehoben werden. Sie ist das empirisch beste Kriterium für den Abschluss eines erfolgreichen Studiums.

Der Philologenverband fordert weiterhin, den Hochschulzugang zum Medizinstudium über eine inhaltlich nicht qualifizierende Wartezeitenquote abzuschaffen. Für den weiteren Zugang zum Medizinstudium sollten neben der Abiturdurchschnittsnote die Ergebnisse eines neuen bundesweiten Medizinertests und praktisch-medizinische Vorerfahrung besonders gewichtet werden.

Der Vorsitzende des Philologenverbandes Gaube gibt Sachsen-Anhalts Bildungsminister Tullner mit auf den Weg, sich bei der Kultusministerkonferenz am 14. Juni dafür einzusetzen, die Abiturbestenquote mit 30 Prozent zu berücksichtigen. Für den weiteren Zugang zum Medizinstudium, das sogenannte Auswahlverfahren der Hochschulen, sollten neben der Abiturdurchschnittsnote die Ergebnisse eines neuen bundesweiten Medizinertests und praktisch-medizinische Vorerfahrung besonders gewichtet werden.

"Unser konkreter Vorschlag lautet: 40 Prozent Abiturdurchschnittsnote, 40 Prozent Test, 20 Prozent medizinische Vorerfahrung für ein kombiniertes Auswahlverfahren für all diejenigen Bewerber, die nicht zu den jeweiligen landesbesten Abiturienten zählen!“

Thomas Gaube
Landesvorsitzender
Philologenverband Sachsen-Anhalt e.V.

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29.05.2018


Abiturbestenquote - Zulassung zum Medizinstudium - DPhV-Pressemitteilung vom 29.5.2018

Deutscher Philologenverband positioniert sich:
Zulassung zum Medizinstudium ohne die besten Abiturienten? Undenkbar!
Ja! Mit stärkerer Berücksichtigung medizinischer Vorerfahrung?
Ja! Ohne Wartezeitquote?

 

Die Abiturbestenquotemussals Vorabquote beim Zulassungsverfahren zum Medizinstudiumerhalten bleiben. "Der Deutsche Philologenverband sieht sich darin durch das Urteil desBundesverfassungsgerichts vom 19. Dezember 2017 bestätigt“, so seine BundesvorsitzendeSusanne Lin-Klitzing. "Ein Medizinstudium ohne die besten Abiturientinnen und Abiturienten –undenkbar!“

"Die Abiturnoten stellen empirisch nachweisbar immer noch den besten Prädiktor für einerfolgreiches Studium dar“, so Lin-Klitzing weiter. Mit der Abiturbestenquote wurden bishertreffsicher die 20% besten Abiturienten, die Medizin studieren wollen, aus jedem Bundeslandzugelassen. Diese Quote sollte deshalb aus Sicht des Philologenverbandes auf 30% erhöhtwerden.

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25.05.2018


dbb Vorsorgewerk und Wüstenrot

Zwei starke Partner - 10 Jahre Partnerschaft dbb vorsorgewerk und Wüstenrot

 

Bereits seit 10 Jahren profitieren die Mitglieder der Einzel- und Fachgewerkschaften des dbb beamtenbund und tarifunion und ihre Angehörigen über das dbb vorsorgewerk und seinem Kooperationspartner, der Wüstenrot Bausparkasse, von besonders attraktiven und maßgeschneiderten Produkten und Tarifen rund ums Bausparen und Baufinanzierung.

Bausparen hat traditionell für die Vermögensbildung und den Erwerb von Wohneigentum im öffentlichen Dienst eine herausragende Bedeutung. Nicht nur besitzt die überwiegende Mehrzahl der Beamten und Tarifbeschäftigten einen Bausparvertrag. Regelmäßiges und diszipliniertes Besparen eines Bausparvertrags dürfte auch ein wesentlicher Grund für die weit überdurchschnittliche Immobilieneigentumsquote bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst sein. Denn durch Bausparen kann das für den Eigentumserwerb erforderliche Eigenkapital aufgebaut oder durch den Einsatz von Bauspardarlehen im Finanzierungsmix die Zinsbelastung gesenkt. Aktuell gewinnt Bausparen übrigens für die Instandhaltung und Modernisierung von Bestandsimmobilien an Bedeutung. Nicht zuletzt ist der Bausparvertrag eine kluge "Versicherung gegen steigende Zinsen" (so die Stiftung Warentest der Zeitschrift Finanztest vom Februar 2018).

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25.05.2018


dbb Vorteilswelt Juni 2018

Der Spar-Countdown läuft - Bis zu 80% Rabatt in über 350 Markenshops

 

Sonne, Urlaub und dazu die Fußball-WM. Das Online-Einkaufsportal der dbb vorteilswelt bietet dbb-Mitgliedern und ihren Angehörigen Rabatte für hunderte Markenshops. Perfekt für alle, die sich auf die Sommerferien oder weltmeisterliche Abende mit guten Freunden vorbereiten wollen.

Die WM kann kommen! In unserem Online-Einkaufsportal finden Sportbegeisterte das passende Sportoutfit zur anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Egal, ob enthusiastischer Fan, Freizeitkicker oder Vereinsprofi. Fündig werden sie alle u. a. im Onlineshop von Outfitter. dbb-Mitglieder und ihre Angehörigen erhalten mit unserem Sparcode bis zu 20% Rabatt auf ihre Bestellungen. Auf alle DFB-Herrentrikots gibt es zusätzliche 5% Rabatt. Weitere Sportartikel gibt es u. a. bei adidas mit 20 % Rabatt oder Sportcheck mit 15% Rabatt.

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26.03.2018


dbb Vorsorgewerk + aktuelle Presseinformation + Ausgabe April 2018

 

Werte Kolleginnen,
werte Kollegen,

 

"Die Zeit der Mini-Bauzinsen endet" titelte erst jüngst die Süddeutsche Zeitung. Doch nicht nur bei der Immobilienfinanzierung, sondern auch für sonstige Ausgaben und Anschaffungen kann es sich lohnen, jetzt noch Nägel mit Köpfen zu machen, bevor die derzeitigen Minimalzinsen vielleicht bald Geschichte sind.

Informieren Sie Ihre Mitglieder mit beigefügtem Artikel in einer ganzseitigen und halbseitigen Variante zum Thema "Jetzt noch günstig finanzieren!".

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie unseren PR-Beitrag abdrucken. Eine kurze Mitteilung bei Veröffentlichung wäre prima!

Aufgrund einiger Nachfragen: Selbstverständlich können auch die Mitarbeiter der Geschäftsstellen der Mitgliedsgewerkschaften und Landesverbände sowie deren Angehörige die vom dbb vorsorgewerk vorgestellten Angebote mit Sonderkonditionen abschließen. Gerne übernehmen die Kolleginnen und Kollegen der Kundenbetreuung die Beratung – Vertraulichkeit und Diskretion sind dabei selbstverständlich!

 

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

 

Beste Grüße

 

Dr. Alexander Schrader
Geschäftsführer
Katja Hänsch
Senior Marketing Managerin

 

Mit besten Grüßen
Katja Hänsch

Senior Marketing Managerin

dbb vorsorgewerk GmbH
Friedrichstraße 165
10117 Berlin

Tel.: 030 / 4081-6450
Fax: 030 / 4081-6499

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dbb-vorsorgewerk.de

Zum Informationsblatt

 

15.03.2018


Jahresgespräch der dbb- Lehrerverbände mit der KMK:

Klare Erwartungen des Deutschen Philologenverbandes an die pädagogische
 Ausrichtung der "Digitalisierungsoffensive" im Schulbereich

 

Die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne
 Lin-Klitzing, begrüßt die Möglichkeit, sich jährlich mit der
 Kultusministerkonferenz (KMK) über aktuelle Bildungsthemen auszutauschen,
macht aus diesem Anlass aber auch sehr deutlich, dass sie "von den 
Mitgliedern der Kultusministerkonferenz und den Ländern ein vorausschauendes und strukturiertes Handeln erwartet!"

Im Mittelpunkt des dies jährigen Jahrestreffens steht das Thema "Bildung in
 der digitalen Welt", das ein wichtiger Bestandteil des Bildungspaketes der
 neuen Bundesregierung ist.

"Im Schulbereich brauchen wir ein solches Verhältnis zur Digitalisierung",
fordert Lin-Klitzing, "das den Schülerinnen und Schülern einen selbstbestimmten Umgang mit der digitalen Welt vermittelt". Dafür muss sich 
zunächst die technische Ausstattung der Schulen verbessern. Ein schnelles 
Internet und eine zeitgemäße IT-Technik sind dringend erforderlich, um die 
Schule in Deutschland dem internationalen Niveau anzupassen. "Da reicht es 
nicht aus, wenn www an den Schulen nur für warten, warten, warten' steht", 
so die Bundesvorsitzende. Genauso notwendig ist eine umgehende qualifizierte 
Fortbildungsinitiative für Lehrkräfte, die sowohl die einzelne Lehrkraft in 
ihrem Fachunterricht erreicht als auch das jeweilige Schulkollegium und die 
Bildungsadministration umfasst. Das Ziel muss ein pädagogisches, kein 
technisches sein, denn:

"Bildung ist ein selbstreflexiver Vorgang", so die Bundesvorsitzende weiter, 
"den keine digitale Datenbank den Schülerinnen und Schülern abnehmen kann. 
So wie Lesen, Schreiben und Rechnen stellt der mündige Umgang mit der 
digitalen Welt eine vierte Kulturtechnik dar."

Im Hinblick auf ein weiteres Thema des Jahrestreffens "Sicherung des
 Qualitätsniveaus angesichts des Lehrermangels" erneuert Lin-Klitzing ihre
 Erwartung gegenüber der KMK, jährlich eine aktualisierte,
 schulartspezifische Schülerprogose vorzulegen. Die statistischen Angaben der
 Länder müssen kontinuierlich zusammengeführt werden, um auf dieser Grundlage
 eine bessere Versorgung der Schulen mit Lehrkräften zu garantieren und
 Studienanfängerinnen und -anfängern eine bessere Orientierung für das
 zukünftige Lehramtsstudium zu geben.

"Strukturellem und akutem Lehrermangel können die Bundesländer zukünftig
dadurch begegnen, dass sie endlich vorausschauend und nicht nur kurzfristig
monetär orientiert einstellen. Weiterhin ist es notwendig, einen jährlichen
Einstellungskorridor für die Referendarinnen und Referendare mit den jeweils
besten Fachleistungen zu schaffen und diese – auch über den aktuellen Bedarf
hinaus – einzustellen, um so zukünftigem Mangel qualitätsvoll zu begegnen",
 ergänzte die DPhV- Bundesvorsitzende.

 

Eva Hertzfeldt

 



Pressesprecherin

Deutscher Philologenverband

Friedrichstraße 169

10117 Berlin

Tel.: 030/ 40 81 67 89

Fax: 030/40 81 67 89

14.03.2018


Bildungsrepublik - vom (An)Spruch zur Wirklichkeit!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf den bevorstehenden Fachtag »Bildungsrepublik - vom (An)Spruch zur Wirklichkeit!« am 17. April 2018 in Magdeburg hinweisen. Dieser richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, pädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte einschließlich Schulbegleitungen und wird sich mit Perspektiven von Bildung und Faktoren zu deren Gelingen auseinandersetzen.

Als Referenten haben wir u.a. den Tobias Rahm von der Universität Braunschweig eingeladen, welcher ein Training zur Steigerung des subjektiven Wohlbefindens von Pädagogen entwickelt hat. Mit seiner Lehrveranstaltung "Aufblühen statt Ausbrennen - Glücklich und stressfrei in den Lehrberuf" möchte er Lehramtsanwärter*innen langfristig ein glückliches und erfolgreiches Arbeiten im Lehrberuf ermöglichen. Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck sowie den Dr. Ernst Fritz-Schubert, Entwickler des Schulfachs "Glück" runden das Programm ab.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:
http://www.stejh.de/events/fachtag-bildungsrepublik-vom-anspruch-zur-wirklichkeit

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06.03.2018


Deutscher Lehrerverband kritisiert falsche Inklusionspolitik und fordert dringend Korrekturen

 

Eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Bundesländer hat der Präsident des Deutsche Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, gefordert, um ein Scheitern des großen gesellschaftlichen Projekts Inklusion zu verhindern.

Meidinger kritisierte, dass nach wie vor viele Bundesländer eine Inklusionspolitik betrieben, die rein an Quoten und am Gießkannenprinzip anstatt an Qualität und bestmöglicher Förderung orientiert sei. Wörtlich sagte er: "Die Inklusion von Behinderten in die Gesellschaft ist ein hohes, erstrebenswertes Ziel. Leider behindert eine falsch verstandene Inklusionspolitik, die Förderschulen schließt, ohne Regelschulen entsprechend inklusionsgerecht auszustatten, genau dieses Ziel der späteren angemessenen Teilhabe von Behinderten am gesellschaftlichen Leben! Auch hier gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität!" Der DL-Präsident wies darauf hin, dass sich die übergroße Mehrheit der Lehrkräfte mit großem Idealismus dieser Herausforderung der Inklusion gestellt habe, sich ein beträchtlicher Teil davon aber heute wegen der fehlenden Ressourcenausstattung massiv überfordert und frustriert fühle. Letztlich seien aber eine verfehlte Bildungs- und Schulpolitik und nicht die Lehrkräfte daran schuld, dass Inklusion in der Gesellschaft inzwischen überwiegend als großes Problem und nicht als Chance wahrgenommen werde.

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21.02.2018


Nationales Science on Stage Festival 2018

Jetzt bewerben: Ihre Unterrichtsideen gesucht!

 

Liebe Lehrkräfte, liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Studierende,

 

wir suchen Ihre Ideen für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht!

 

Ob Grundschule oder Sekundarstufe, angehende Lehrkraft oder 'alter Hase': Wir laden Sie herzlich ein, sich für das Nationale Science on Stage Festival vom 16.-18. November 2018 in Berlin zu bewerben.

 

Auf dem größten deutschen MINT-Bildungsfestival treffen Sie rund 100 Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Land, tauschen sich mit ihnen auf unserem Bildungsmarkt über Materialien und Konzepte aus und nehmen neuen Schwung für Ihren Schulalltag mit!

 

Neben dem Bildungsmarkt, auf dem Sie Ihr Projekt an einem Stand vorstellen, erwarten Sie spannende Kurzpräsentationen und praxisorientierte Workshops.

 

Vor Ort haben Sie zudem die Gelegenheit, sich für die Teilnahme am Europäischen Science on Stage Festival 2019 in Cascais, Portugal, zu qualifizieren.

 

Bewerben können Sie sich mit Ihrem Unterrichtsprojekt (max. 3 Seiten) bis zum 15. Mai 2018.

 

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter www.science-on-stage.de/festival2018.

 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!

 

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Mit besten Grüßen

 

Verena Wagner

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Science on Stage Deutschland e.V.
Am Borsigturm 15 - 13507 Berlin
Tel.: 0049 30 400067-42 - Fax: 0049 30 400067-35
www.science-on-stage.de I www.science-on-stage.eu I www.facebook.com/scienceonstagedeutschland

 

Science on Stage - The European Network for Science Teachers

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13.02.2018


Die GEW versucht vereinzelt, Störfeuer gegen die Arbeitszeitstudie abzubrennen

 

"Kleine Störfeuer gehören dazu", so Lin-Klitzing als Reaktion auf die Position der GEW, es gäbe keinen Forschungsbedarf mehr zu Arbeitszeit, Gesundheit und Belastung von Lehrkräften. "Der besteht natürlich für alle Lehrkräfte! Wir nehmen es mit unserer Arbeitszeitstudie für die Lehrkräfte an Gymnasien selbst in die Hand, die Arbeits - und Belastungsunterschiede zwischen Stadt - und Landgymnasien, zwischen Vollzeit - und Teilzeitbeschäftigten, zwischen gut ausgebildeten Lehrkräften und Quer- und Seiteneinsteigern zu untersuchen."

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12.02.2018


Bundesweite Studie zur Arbeitszeituntersuchung, Belastung und Gesundheit startet in Sachsen-Anhalt am 19. Februar 2018

 

Erfassen Sie Ihre Arbeitszeit! Machen Sie mit!

 

Link zur Arbeitszeitstudie: http://www.arbeitszeitanalyse.de

 

Unterstützungsmaterial für Sie:
• Hinweise zum Aufrufen und Ausfüllen des Online-Fragebogens
• Hinweise zum Aufrufen und Ausfüllen des Online-Arbeitszeitprotokolls
• Notizzettel zur Arbeitszeiterfassung für alle 4 Untersuchungswochen

05.02.2018


Lehrergewerkschaft fordert Aussetzung der Inklusion

 

 

Viele Bundesländer seien die Inklusion überstürzt angegangen, sagt der Chef des Deutsche Lehrerverbandes. Die Kultusminister müssten dafür mehr Geld bereitstellen.

 

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hat gefordert, die Inklusion an Regelschulen auszusetzen. "Was wir jetzt brauchen, ist ein Moratorium bei der Inklusion", sagte Meidinger der Welt. "Wenn die Leistungsheterogenität eine gewisse Schwelle überschreitet, dann stellt sie nicht nur das Lehrpersonal vor Herausforderungen – sondern gefährdet mit Sicherheit den Lernfortschritt aller."

 

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Der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, warnt vor einer Überforderung der Schulen bei der Inklusion.©Gregor Fischer/dpa

 

01.02.2018


Störfeuer der GEW zur Arbeitszeitstudie

 

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
die GEW hat gestern eine Pressemitteilung abgesetzt, die weitere Arbeitszeituntersuchungen für nicht mehr nötig erscheinen lassen soll, weil angeblich bereits alles beforscht worden sei, was man in der Sache herausfinden könne. Wir halten diese Pressemitteilung für ein kleines "Störfeuer", das wir aber auch nutzen bzw. entkräften können. Der PhV NRW hat gestern darauf mit einer hervorragenden Pressemitteilung reagiert, die wir Ihnen zur Kenntnis anhängen.

Pressemitteilung des Philologen-Verbandes NRW

 

Kommentar zur inhaltlichen Einordnung der Pressemitteilung der GEW aus Sicht des DPhV

Mit den Studien, auf die sich die GEW in ihrer Pressemitteilung und ihrer Homepage bezieht, haben wir uns bei den Vorstellungen von Rainer Starke und Steffen Pabst zur Arbeitszeitstudie im Bundesvorstand und im Beamtenrechtsausschuss befasst. Im Ihnen übermittelten Foliensatz zur Vorstellung unserer AZ-Studie ist auf der Folie 4 ein Schaubild aus der GEW-Studie zur Arbeitszeit im ersten Quartal eines Jahres und in der Folie 6 sind die Ergebnisse der GEW-Studie dargestellt. Frau Dr. Seibt lag die gesamte mehrere hundert Seiten umfassende Gesamtstudie, die im Netz eingestellt ist, vor.

1. Bei der GEW-Studie (Universität Göttingen) handelt es sich nicht um eine bundesweite Studie. Sie ist nur repräsentativ für Niedersachsen. Entsprechend werden in der Pressemitteilung (bundesweit) 20 Studien über 60 Jahre angeführt, die durch die jetzige GEW-Studie gestützt werden.

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30.01.2018


Zur OECD-Studie „Erfolgsfaktor Resilienz“:

DL begrüßt bessere Ergebnisse benachteiligter Schüler, befürchtet Rückschläge, falls nicht gegengesteuert wird

"Die OECD-Begleitauswertung der PISA-Studien von 2006 bis 2015 bezüglich der Leistungsergebnisse von Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Familien zeigt, dass die Behauptung, in Deutschland sei es um die Bildungsgerechtigkeit besonders schlecht bestellt, falsch ist", betonte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger anlässlich der heutigen Vorstellung des OECD-Vergleichsberichts "Erfolgsfaktor Resilienz".

Allerdings warnte der Dachverbands-Vorsitzende davor, die Möglichkeiten der Schule zu überschätzen, eine Entkoppelung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu bewirken. Er betonte: "Die Studie räumt ausdrücklich ein, dass die Hauptfaktoren für Resilienz persönliche und gesellschaftliche Faktoren sind, vorrangig zum Beispiel, ob zu Hause in der Familie Deutsch oder die Herkunftssprache gesprochen wird. Ich bezweifle, dass mehr Ganztagsschulen und die Auflösung und Umwandlung von Hauptschulen zu dieser vermehrten Resilienz in dem Ausmaß beigetragen haben, wie es die Studie vermutet. Die größten Erfolge bei der schulischen Förderung von Kindern aus sozial benachteiligten Schichten hat in Deutschland Bayern, das auf Mehrgliedrigkeit setzt. Zweigliedrigkeit verhindert nicht soziale Entmischung, wie die Beispiele Bremen und Berlin, Schlusslichter bei allen Vergleichsstudien, zeigen."

Meidinger warnte auch vor der Erwartung, dass sich der von der Studie beschriebene Erfolgstrend automatisch fortsetzen werde. Beispielsweise nehme durch die Zuwanderung von Flüchtlingen seit 2015 mit immerhin über 200 000 schulpflichtigen Kindern die Anzahl der Familien wieder deutlich zu, in denen zu Hause kein Deutsch gesprochen werde, eine der Hauptursachen für fehlende Resilienz. Der Verbandspräsident betonte: "Ich fürchte, dass die Ergebnisse der letzten IGLU-Studie, wonach die Zahl der besonders schwachen Grundschüler dramatisch zugenommen hat, ein ernstzunehmendes Warnzeichen ist, was sich auch in künftigen PISA-Studien abbilden könnte. Insofern könnte die gerade vorgelegte Studie schon wieder veraltet sein. Deshalb ist eine bundesweite verstärkte sprachliche Frühförderung das Gebot der Stunde, wollen wir eine neue gesellschaftliche Spaltung verhindern. Letztendlich geht es auch darum, gerade in Familien aus ungünstigen sozialen Verhältnissen den enormen Wert von Bildung für sozialen Aufstieg zu vermitteln und zu verdeutlichen. Das ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gute Bildung ist und bleibt der Schlüssel zu sozialem Aufstieg!"

 

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Für Stellungnahmen erreichen Sie DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger unter 0172 – 28 45 840.

Für den Inhalt verantwortlich: Geschäftsstelle Deutscher Lehrerverband – Anne Schirrmacher

29.01.2018


Presseschau des Deutschen Lehrerverbandes vom 26.01.2018

 

In dieser Woche sorgte der Angriff an einer Schule in Lünen für Bestürzung: Ein 15-Jähriger erstach einen 14-jährigen Mitschüler, weil er sich von dessen Blicken provoziert fühlte.

Ein Schulpsychologe spricht über Ursachen von Konflikten an Schulen, die in den letzten 20 Jahren zugenommen haben

Fünf Lehrkräfte aus NRW berichten über das Maß an körperlicher und psychischer Gewalt (z.B. durch Cybermobbing) an ihren Schulen

Der Deutsche Philologenverband startet in Zusammenarbeit mit der Uni Rostockundunterstützt durch die DAK eine großangelegte Arbeitszeitstudie.

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01.12.2017


DPhV wählt neuen Geschäftsführenden Vorstand:
Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing neue Bundesvorsitzende

"Gymnasiale Bildung leben!"

 

Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes hat am 1. Dezember 2017 in Berlin mitgroßer Mehrheit Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Die 54-jährigeProfessorin für das Gymnasium an der Universität Marburg folgt Heinz-Peter Meidinger als DPhV-Vorsitzende.

 

Die neugewählte Vorsitzende kündigte an, sich offensiv für eine anspruchsvolle Profilierung desGymnasiums einzusetzen. „Das Kerngeschäft der grundständigen gymnasialen Bildungsarbeit ist derkognitiv anspruchsvolle, fordernde und fördernde Fachunterricht mit dem Ziel der vertieftenAllgemeinbildung, Wissenschaftspropädeutik und Studierfähigkeit", sagte Lin-Klitzing ihrer Antrittsrede."Das ist das Alleinstellungsmerkmal des Gymnasiums und seine herausragende Bedeutung in einempluralen und differenzierten Schulsystem – zu dem auch die Förderschulen gehören."

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16.10.2017


Besoldungsanpassung und Weihnachtsgeld

dbb begrüßt Initiative des Finanzministers

 

Finanzminister André Schröder wird am 18. Oktober 2017 einen Antrag in den Finanzausschuss einbringen, in dem der Landtagsausschuss um Zustimmung gebeten wird, die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung und Versorgung für das Jahr 2017 im Wege des Vorgriffs im Zahlmonat November 2017 zu leisten. Die Vorgriffsregelung umfasst vorsorglich auch die lineare Erhöhung zum 1. Januar 2018. „Den Wunsch nach Vorgriffszahlungen unterstütze ich, damit der zeitliche Abstand zwischen den Auszahlungen an die Tarifbeschäftigten und die Beamtinnen und Beamten, Richterinnen, Richtern und Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger nicht noch weiter auseinanderklafft“, schreibt der Minister an den Beamtenbund.

Neben einer Vorgriffsregelung für die linearen Erhöhungen 2017 und 2018 sollen auch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gewährung einer jährlichen Sonderzahlung geschaffen werden.

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15.10.2017


Negativer IQB-Bildungstrend 2016 muss ein Weckruf sein!

 

Als schmerzhaften Weckruf hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die unerfreulichen Ergebnisse des neuen IQB-Bildungstrends bezeichnet. Der negative Trend, was die Leistungen von Grundschülerinnen und Grundschülern in Deutschland insbesondere in den Bereichen Rechtschreibung und Mathematik angeht, bestätige den Eindruck, den viele Gymnasiallehrkräfte hinsichtlich des sinkenden Leistungsniveaus von Übertrittsschülern in den letzten Jahren gehabt hätten, so der Verbandsvorsitzende.

„Mit Sicherheit haben die Leistungsabfälle auch mit dem stark gestiegenen Anteil von Kindernmit Zuwanderungsgeschichte zu tun. Es gibt aber offensichtlich Länder, denen es trotz hohenMigrationsanteils besser gelingt, diese zu guten Leistungen zu bringen, als andere. Wir müssenjetzt genau hinschauen, um zu sehen, was machen die Siegerländer besser als dieabgehängten“, betonte Meidinger.

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Link zu den IQB - Ergebnissen

15.10.2017


Stellungnahme des PhVSA im Anhörungsverfahren zur 14 Schulgesetzänderung

hier: Entwurf einesVierzehnten Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt

 

§3Der PhVSAsieht keinerlei Notwendigkeit der vorgenommenen Umbenennung. Diese folgt weder der sachlogischen, abschlussbezogenen und begrifflichen Fortführung in der aktuellen Fassung noch stellt sie bei Beibehaltung der Schulformnamen Fachschule und Fachoberschule eine ausbildungs-oder abschlussbezogene Präzisierung dar. Sehr wohl aber trägt der Begriff „Berufliches Gymnasium“zu einer Ausweitung und Verwässerung der Schulform Gymnasium und somit des eigentlichen Bildungsauftrages desGymnasiumsbei, wie dann auch im geänderten §6 zu lesenist.

§4Der PhVSA unterstützt grundsätzlich alle Anstrengungen, die eine verlässliche Grundschule vor Ort sicherstellen, sofern diese einhergehen mit einer Absicherungvon fachgerechtem Lehrpersonal und fachbezogenem Unterricht und dessen Qualität. Dem Grundsatz „kurze Wege für kurze Beine“ folgend,sollten möglichst viele Grundschulen in der Fläche erhalten werden.

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15.10.2017


IQB-Bildungstrends 2016 veröffentlicht

Pressemitteilung des PhVSA zur Veröffentlichung der IQB-Bildungstrends 2016

 

Nicht einmal 24 Stunden sind sie alt, die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2016 für Deutsch und Mathematik am Ende des 4. Grundschuljahrgangs und schon drehen sich wieder die Gebetsmühlen der Bildungsreformer mit lauten Rufen nach neuen Reformen und Schulexperimenten, nach Ausbildungsinitiativen für unfähige und überforderte Lehrkräfte, nach noch mehr Inklusion, Integration und Heterogenität. Angefeuert werden all diese millionenschweren Bildungsexperimente durch eine täglich nach neuen Negativschlagzeilen suchende Tagespresse.

Vor dem lauten Aufschrei und weiterem Aktionismus, wie der derzeitigen Digitalisierung von Unterricht, sei ein nüchterner Blick auf die IQB-Ergebnisse 2016 gestattet. Untersucht wurden, modern formuliert, Kompetenzen im Fach Deutsch, wie Lesen, Zuhören (gemeint ist verstehendes, sinnerfassendes) und Orthographie und in Mathematik, wie Zahlen und Operatoren, Raum und Form, Muster und Strukturen, Größen und Messen, Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten (also nicht gemeinhin das Rechnenkönnen) am Ende der 4. Jahrgansstufe der Grundschulausbildung.

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11.10.2017


Informationen der Leserreise des PhVSA für das nächste Jahr

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10.10.2017


Philologenverband fordert zehnprozentige Unterrichtsreserve

Meidinger: Massiver Unterrichtsausfall nicht weiter tolerierbar

 

Der Deutsche Philologenverband sieht sich durch die gerade veröffentlichte Recherche derWochenzeitung „DIE ZEIT“ in seiner Einschätzung bestätigt, dass an deutschen Schulenerheblich mehr Unterricht ausfällt bzw. nicht stundenplangemäß stattfindet als von denKultusbehörden bislang zugegeben wird.

„Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass bis zu zehn Prozent des gesamten Unterrichtsvolumens ausfällt oder nur fachfremde Beaufsichtigung stattfindet. Konkret heißtdas, dass wöchentlich klassenbezogen eine Million Schulstunden ausfällt bzw. nichtordnungsgemäß vertreten wird. Leider hat es nur in ganz wenigen Bundesländern bislangernsthafte Versuche gegeben, diesen untragbaren Zustand zu beseitigen!“, betonte der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger. Der Verbandschef wies darauf hin, dass angesichts der Datenlage eine personelle Unterrichtsreserve von zehn Prozent notwendig sei, d.h. eine Lehrerversorgung von 110 Prozent. Davon seien aber alle Bundesländer weit entfernt.

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10.10.2017


amtsangemessene Alimentation; keine Widersprüche nötig

Informationsschreiben des Ministers Schröder, in welchem zugesagt wird, dass auch im Jahr 2017 kein Widerspruch gegen die Alimentation eingelegt werden muss

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05.10.2017


DL-Präsident: Bundesländer müssen beim Unterrichtsausfall „die Hosen herunterlassen!“

PRESSEERKLÄRUNG DES DL

 

Der Deutsche Lehrerverband hat ein Ende der Verschleierungstaktik der Schulministerien beimUnterrichtsausfall gefordert.

Die heute veröffentlichte repräsentative Studie mache, so der DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger,eindeutig klar, dass die bisher vorgelegten Statistiken fast aller Bundesländer unvollständig undfehlerhaft seien und durchgängig ein geschöntes Bild der traurigen Schulrealität zeigten.

Der DL-Präsident betonte: „Einen solch massiven Unterrichtsausfall, der noch dazu auch vonregionalen und sozialen Ungerechtigkeiten geprägt ist, darf sich ein reiches Land wie Deutschland,das sich selbst als Bildungsnation bezeichnet, nicht weiter leisten.“

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02.10.2017


Philologenverband fordert Nachhilfeunterricht für Kenia-Parlamentarier

Stellungnahme zum Entwurf der Schulgesetzänderung 28.09.2017

 

Nicht nur die eine oder andere Stunde des wertebildenden Unterrichts fällt angesichts des akuten Lehrermangels in unseren Schulen aus und staatsbürgerliche und politische Bildung fällt dem Rotstift zum Opfer, auch unseren schwarz-rot-grünen Volksvertreternmuss der Philologenverband massive Defizite im Demokratieverständnis bescheinigen –
Nachsitzen meine Damen und Herren Parlamentarier.

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Weiterhin angespannte Personalsituation an den Schulen Sachsen-Anhalts

Pressemitteilung des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt zum Schuljahresbeginn 2017/2018

Auch zum Schuljahr 2017/2018 ist es der neuen Landesregierung aus CDU, SPD und Grünen nicht gelungen, die im Koalitionspapier anvisierte Unterrichtsversorgung von 103% umzusetzen.
Angesichts einer über alle Schulformen landesweit durchschnittlichen Unterrichtsversorgung von etwa 101% kann sich der Philologenverband Sachsen-Anhalt nicht der allgemeinen und undifferenzierten Kritik an der momentanen Personalausstattung unserer Schulen anschließen. Ebenso wenig nachvollziehbar und als hässliche Begleiterscheinung des Bundestagswahlkampfes einzuordnen, sind die Rücktrittsforderungen an Minister Tullner aus einigen politischen Lagern. All diejenigen, die in der letzten Landesregierung bildungspolitisch verantwortlich, nahezu untätig für eine stetige Verschlechterung der Personalausstattung an unseren Schulen sorgten, schreien heute am lautesten nach mehr Personal, Geld und Flexibilität an unseren Schulen.

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26.07.2017


Amtsübergabe beim Deutschen Lehrerverband

Heinz-Peter Meidinger übernimmt Präsidentschaft von Josef Kraus

 

Neuer Präsident des Deutschen Lehrerverbandes DL ist seit dem 1. Juli 2017 Heinz-Peter Meidinger, bis Dezember auch noch Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes DPhV. Im Rahmen einer Präsidiumssitzung in dieser Woche in Würzburg beging das Präsidium des Deutschen Lehrerverbandes die Amtsübergabe des langjährigen DL-Präsidenten Josef Kraus an seinen Nachfolger.
Der neue DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger dankte Josef Kraus für 30 Jahre unermüdliche und engagierte bildungspolitische Arbeit für die Anliegen des Dachverbandes und seiner Mitgliedsverbände. Er überreicht ihm auf der Präsidiumssitzung die Urkunde zur Verleihung der Ehrenpräsidentschaft, die der Bundeshauptausschuss des DL Josef Kraus einstimmig verliehen hatte.
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28.06.2017


Anhörungsverfahren zur Änderung der AusbildungsVO - Stellungnahme des PhVSA

 


 

Philologenverband zur JAKO-O-Studie 2017: Zustimmung der Eltern zur gebundenen, verpflichtenden Ganztagsschule sinkt dramatisch!

Interessante und teilweise optimistisch stimmende Teilergebnisse entnimmt der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, der heute vorgestellten JAKO-O-Bildungsstudie 2017. Zugleich kritisiert er methodische Schwächen der Untersuchung und eine teilweise verzerrte Darstellung der eigentlichen Befragungsergebnisse. Weiter lesen

 

08.06.2017


Positionspapier "Ganztagsangebote am Gymnasium" des Bundesvorstandes des DPhV vom 06.05.2017

02.06.2017


Finanzminister Schröder schiebt für mangelhafte Unterrichtsversorgung der Lehrerschaft den schwarzen Peter zu und löst eine landesweiten Sturm der Entrüstung aus.

Philologenverband Sachsen-Anhalt zu den Äußerungen Minister Schröders zur Lehrerversorgung

 

Nun ist er endlich gefunden, der Sündenbock für fehlende Lehrer, vollere Klassen, Kürzungen in den Stundenzuweisungen und Ausfallstunden - nicht die jahrelang verfehlte Personalpolitik der SPD-Minister Bullerjahn und Dorgerloh und auch nicht das Unvermögen der neuen Landesregierung, die Koalitionsversprechen von 103 % Unterrichtsversorgung und Neueinstellung zu erfüllen und ausreichend finanziell zu untersetzen – die Lehrer selbst sind schuld, weil sie einfach zu wenig arbeiten.

Statt endlich alle Schulen des Landes ausreichend mit neun Lehrern auszustatten, zieht unser Finanzminister verstaubte Statistiken aus dem Ärmel, die weder seiner Interpretation selbst stand halten noch zum wirklichen Ländervergleich taugen und Absenkungen von pädagogischen Standards und Verschlechterungen von Unterrichtsangeboten werden der Öffentlichkeit als Effizienz steigende Maßnahmen untergejubelt.

Im Schnitt 21,5 Stunden, statt 25 oder 27 Stunden (je nach Schulform), arbeiten die Lehrer wöchentlich mit gerade einmal durchschnittlich 12 Schüler pro Klasse. Dieses Bild vermittelt der Minister in der Öffentlichkeit über die Arbeitsbelastung von Lehrerinnen und Lehrern, wenn er sich unkommentiert einer Statistik aus dem Jahre 2011 bedient. Also doch die „faulen Säcke“, wie Altbundeskanzler Schröder schon vor 20 Jahren Berufsgruppe diffamierte, die sich verantwortungsvoll um das Heranwachsen der künftigen Generation kümmert, die uns gut ausgebildet den Wohlstand von Morgen sichern soll.

Wir laden alle Landes- undKommunalpolitiker, Elternvertreter und Bürger zu einer Rundfahrt durch alle Schulen unseres Landes ein. Lassen Sie uns die Stunden der in den Schulen unterrichtenden Lehrkräfte ebenso zusammenzählen und mitteln, wie die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die in ihren Schulbänken vor ihren Lehrern sitzen und lassen sie uns bei dieser Gelegenheit auch noch den Altersdurchschnitt unserer Lehrerinnen und Lehrer ermitteln. Im Anschluss stellen Sie genau diese Statistik, derer sich unser Minister bedient, in Frage und fordern, wie wir Gewerkschaften dies seit Jahren tun, endlich mehr und ausreichend junge, gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. weiter lesen

 

 

01.06.2017


dbb-lsa-Info: Lehrer sollen mehr unterrichten: Philologenverband reagiert mit Unverständnis

Mit scharfer Kritik hat der Landeschef des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt auf die Forderung von Finanzminister André Schröder(CDU) reagiert, Lehrer sollten künftig mehr unterrichten. „Bei uns gibt es massives Unverständnis über die Äußerungen. Sie sind unredlich“, sagte Thomas Gaube in der „Volksstimme“ (Ausgabe vom 1. Juni 2017). Empört reagierte Gaube über den Vorschlag, die Wochenarbeitszeit der Lehrer zu erhöhen. Schröder hatte darauf verwiesen, dass Lehrer in Sachsen-Anhalt mit 21,5 Stunden im Jahr 2011 seltener vor der Klasse standen als Lehrer in den meisten anderen Bundesländern. „Die Gymnasiallehrer gehen 25 Stunden in die Schule. Wenn sie dann mit 22 oder 23 Stunden vor der Klasse stehen, hat das gute Gründe“, entgegnete Gaube. Entweder seien Kollegen in einem Alter, in denen ihnen Ermäßigungen verdientermaßen zustehen, oder sie übernähmen andere wichtige schulorganisatorische oder pädagogische Aufgaben. Sie leiten Fachschaften oder betreuen Schulpartnerschaften, sind mit Inklusions- und Integrationsaufgaben betraut oder haben Funktionsstellen als Fachbetreuer, Fachseminarleiter oder in der Schulleitung übernommen. Die Äußerungen Schröders erinnerten ihn an die Worte von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Der hatte Lehrer einst als „faule Säcke“ bezeichnet. Thomas Gaube ist als stellvertretender dbb Landesvorsitzender für die Bereiche Bildung und Wissenschaft verantwortlich.

 

Hier der Link zum „Volksstimme-Artikel:

https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/schule-lehrerverbaende-kritisieren-finanzminister

 

27.04.2017


dbb-Gewerkschaftstag in Wernigerode 25./26.04.2017

dbb Landesgewerkschaftstag: Ladebeck bleibt Chef des Beamtenbundes

Der Landesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt, Wolfgang Ladebeck, ist für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt worden. Am 25. April 2017 votierten auf dem Gewerkschaftstag in Wernigerode (Landkreis Harz) 109 von 110 Delegierten für den Schönebecker.

Der 56-Jährige ist seit Juni 2014 Landeschef des Beamtenbundes. Seit 2003 war der verheiratete Familienvater (zwei erwachsene Kinder) schon stellvertretender Landesvorsitzender des Beamtenbundes. Gleichzeitig ist Ladebeck seit 2001 Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Der Polizeirat ist derzeit Personalratsvorsitzender der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord und Mitglied im Polizeihauptpersonalrat der Landespolizei. weiter lesen

Die neue Führungsspitze des dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt,

Spitzenorganisation der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der privatisierten Bereiche, ist gewählt:

Neben dem Landessvorsitzenden Wolfgang Ladebeck gehören ihr der Erste Stellvertretende Vorsitzende Ulrich Stock (Deutsche Verwaltungs-Gewerkschaft – DVG) und als stellvertretende Vorsitzende

- Iris Herfurth (Deutsche Steuergewerkschaft – DSTG)

- Torsten Grabow (Gewerkschaft der Sozialversicherung – GdS)

- Torsten Salomon (Verband Bildung und Erziehung – VBE)

- Thomas Gaube (Philologenverband – PhVSA) an.

25.04.2017


DPhV-Fachtagung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie auch unter Fortbildung nach.

 

 

 

20.04.2017


Deutscher Lehrerverband zur aktuellen PISA-Auswertung:

„Der pädagogische Nutzwert der OECD-Schulstudien tendiert gegen Null“

- „Der Arbeit in den Schulen vor Ort bringen diese endlosen Zahlenkolonnen nichts.“

- „Deutschland sollte sich das Geld für die Statistiken der selbsternannten Erziehungsmacht OECD sparen.“

 

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04.04.2017


Neue Ausgabe unserer Verbandszeitschrift veröffentlicht.

03.04.2017


ZWISCHEN DEN STÜHLEN – ab 18. Mai im Kino!

 

Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt.

 

ZWISCHEN DEN STÜHLEN begleitet drei von ihnen auf ihrem steinigen Weg zum Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.

www.zwischendenstuehlen-film.de

www.facebook.com/ZwischenDenStuehlen

www.youtube.com/watch?v=XCM72aU5QP8

 

Entertainment Kombinat GmbH
Boxhagener Straße 106
10245 Berlin
Tel.: 030 29 77 29 24
Fax.: 030 29 77 29 77

23.03.2017


dbb sachsen-anhalt: Ladebeck zu den geplanten Dienstrechtsänderungen: Kritik an Höhe der Sonderzahlung

Die inhalts- und vor allem wieder zeitgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten und die Wiedereinführung der Sonderzahlung bewertet Wolfgang Ladebeck, dbb Landeschef, als wichtiges Signal der Wertschätzung der Arbeit der Staatsdiener. „Zur inhaltsgleichen Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten gehört aber auch eine Bonusregelung für die strukturellen Verbesserungen in der Entgelttabelle der Beschäftigten (Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9)“, sagte Ladebeck. Kritik übte der dbb Landeschef an der Höhe der Sonderzahlung. „Von einer 6-Prozent - Regelung steht nichts im Koalitionsvertrag.

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16.03.2017

Presseerklärung des PhVSA zur Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2017/18

Minister Tullner informiert Schulleiter über weitere Kürzungen in allen Schulformen zum Schuljahr 2017/2018

Nun ist es amtlich, was viele Lehrerinnen und Lehrer über Wochen schon geahnt haben und was als Gerücht aus so mancher Schreibstube sickerte. Auch im kommenden Schuljahr wird es der Kenia-Koalition nicht gelingen, ihre wohlklingenden Versprechen zur Unterrichtsversorgung aus dem Koalitionsvertrag auch nur Ansatzweise in die Tat umzusetzen.

Was bisher nur schlimme Vermutungen vieler Schulleitungen, Lehrer, Personalräte und Gewerkschaftler waren, haben die Schulleiter nun schwarz auf weiß auf dem Tisch. Die Unterrichtsversorgung für das kommende Schuljahr ist auf dem bisherigen Niveau der Stundenzuweisungen - in einigen Schulformen befindet sich Sachsen-Anhalt schon auf den bundesweit hinteren Plätzen angelangt - nicht mehr zu sichern.

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23.02.2017


Neue Entscheidung BFH v. 22.02.2017: Gemeinsames Arbeitszimmer von jedem Nutzer nun steuerlich absetzbar

Nutzen mehrere Steuerpflichtige ein häusliches Arbeitszimmer gemeinsam, ist die Höchstbetragsgrenze von 1.250 € personenbezogen anzuwenden, so dass jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zu dieser Obergrenze einkünftemindernd geltend machen kann. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit zwei Urteilen vom 15. Dezember 2016 VI R 53/12 und VI R 86/13 entschieden und dabei seine Rechtsprechung zu § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zugunsten der Steuerpflichtigen geändert.

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BAG-Urteil zur Altersteilzeit

Im Dezember 2016 haben wir darüber informiert, dass das Bundesarbeitsgericht in seiner Entscheidung vom 13.12.2016, Az. 9 AZR 606/15, einem unter 60-jährigen Kläger ein Anspruch auf Vereinbarung eines Altersteilzeitarbeitsverhältnisses zugesprochen und möglicherweise die sogenannte Überlastquote gekippt hat. Diese sah vor, dass dem Arbeitnehmer dann kein Anspruch auf Abschluss eines Altersteilzeitarbeitsverhältnisses zusteht, wenn die in § 3 Abs. 1 Nr. 3 1. Alt. ATZG aufgeführte sogenannte Überlastquote von 5 % überschritten worden ist. Da uns zu diesem Zeitpunkt die Entscheidungsgründe noch nicht vorlagen und der Tarifvertrag Altersteilzeit zum 31.12.2016 auslief, haben wir Sie darum gebeten, sich bis zum 30.12.2016 entweder auf Ihren bereits gestellten Altersteilzeitantrag nochmals zu berufen oder hilfsweise einen neuen Altersteilzeitantrag für den Zeitraum ab dem 30.12.2016 zu stellen.

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20.02.2017


Anmerkungen zu den Ergebnissen der Tarifverhandlungen

18.02.2017


Gutes Geld! Gute Struktur! Gutes Ergebnis!

„Wir können zufrieden sein. Bei unseren wesentlichen Forderungen haben wir gute Kompromisse erzielt“, zog dbb Verhandlungsführer Willi Russ vor der Presse in Potsdam ein positives Fazit. „Kurz gesagt: Es gibt gutes Geld, wir verbessern die Einkommensstrukturen spürbar, können also von einem guten Ergebnis sprechen. Allerdings“, so Russ mahnend, „erwarten wir auch, dass die Landesregierungen zwischen Kiel und München jetzt zeitnah die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifkompromisses auf die Landes- und Kommunalbeamten beschließen. Gute Arbeit, gute Leistung, gutes Geld – das gilt für Arbeitnehmer und Beamte gleichermaßen.“ Durchgesetzt wurden 4,35 % mehr und zahlreiche strukturelle Verbesserungen. Die dbb Bundestarifkommission hat dem Ergebnis am Freitagabend einstimmig zugestimmt.

Spürbare lineare Erhöhungen!

Die Tabellenwerte erhöhen sich im Volumen um insgesamt 4,35 %.
Das geschieht in folgenden Schritten:

- ab 1. Januar 2017: Einkommenserhöhung 2 % (Azubis 35 Euro), mindestens jedoch 75 Euro für EG 1-8, EG 9 (Stufen 1-3), EG 10-12 (Stufe 1), EG KR 3a, 4a, 7a, EG KR 8a (Stufen 1-5), EG KR 9a (Stufen 3-4), EG KR 9b (Stufe 3)

- ab 1. Januar 2018: Einkommenserhöhung 2,35 % (Azubis 35 Euro) Azubis: Hier beinhaltet der jeweilige Betrag die gewerkschaftliche Forderung nach einem Lernmittelzuschuss.

- Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

Zum dbb-newsletter Ergebnisse der Tarifverhandlungen (dbb)

14.02.2017


Streik am 14.02.2017

Einkommensrunde 2017

Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die am Warnstreil teilgenommen haben.

Warnstreik, Kundgebung in Magdeburg 14.02.2017

Warnstreik, Kundgebung in Magdeburg 14.02.2017

Warnstreik, Kundgebung in Magdeburg 14.02.2017

Pressemitteilung dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt:

Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Sachsen-Anhalt
Demo in Magdeburg: Tausende Landesbeschäftigte fordern mehr Einkommen

Im öffentlichen Dienst von Sachsen-Anhalt kam es am 14. Februar 2017 zu flächendeckenden Warnstreiks. In Magdeburg versammelten sich 7.000 Beschäftigte des Landes, um für höhere Einkommen zu demonstrieren.
„Insgesamt 6 Prozent mehr sind für die starken Leistungen der Landesbeschäftigten absolut angemessen“, sagte Siegfried Damm, der stellvertretende Vorsitzende der dbb Bundestarifkommission, bei der Kundgebung auf dem Alten Markt. Darin müssten ein Mindestbetrag als soziale Komponente sowie die Einführung einer durchgängigen Stufe 6 in der Entgelttabelle enthalten sein. „Wenn am Donnerstag in Potsdam die Tarifverhandlungen in die dritte und damit vorerst letzte Runde gehen, müssen die Arbeitgeber liefern. Die Geduld der Beschäftigten ist am Ende.“
Wie wichtig eine angemessene Einkommenserhöhung für den öffentlichen Dienst von Sachsen-Anhalt ist, unterstrich der Vorsitzende des dbb Landesbundes, Wolfgang Ladebeck: „Jährlich gehen hier 2.000 Beschäftigte in den Ruhestand. Die Landesregierung muss sich deshalb in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für attraktive Arbeitsbedingungen stark machen, sonst werden wir den notwendigen Nachwuchs nicht bekommen. Das gilt natürlich auch, wenn es um die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten und Versorgungsempfänger geht. Angesichts eines satten Haushaltsüberschusses aus 2016 von 350 Millionen Euro und nicht abgeflossener Personalmittel von 69 Millionen Euro sind unsere Forderungen auch finanzierbar.“

Warnstreik MD 14.02.2017Warnstreik MD 14.02.2017

Warnstreik MD 14.02.2017Warnstreik MD 14.02.2017

 

 

09./10.02.2017


Pressemitteilung DPhV: Warnung vor Ghettoisierung

Meidinger: Schulische Integration von Flüchtlingskindern droht auf halbem Wege stecken zu bleiben!

Sehr besorgt hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, über den Erfolg der schulischen Integration von Flüchtlingskindern geäußert.

Anlässlich einer Vorstandssitzung in Nürnberg betonte er: „Die Politik glaubt, mit der Neubildung von Tausenden von Klassen und der Einstellung von 13.000 Lehrkräften ihre Hausaufgaben gemacht zu haben und auch in der Öffentlichkeit spielt das Thema nicht mehr die Rolle wie vor einem Jahr. Vor Ort zeigt sich aber, dass jetzt bei der zweiten Stufe der Integration, der Überführung der Kinder aus Willkommens-, Sprachlern- und Übergangsklassen in Regelschulen massive Probleme und Defizite zu verzeichnen sind! Grundsätzlich gebe es für diese Mammutaufgabe zu wenig staatliche Unterstützung!“ weiter lesen

 

2. Fortbildungskongress der Frauenpolitischen Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Philologenverbandes: ZIEL II: Frauen – auch in Führung am 24. März in Würzburg

Die Frauen AG im Deutschen Philologenverband lädt am 24. März 2017 zu ihrem 2. ZIEL-Kongress ‘Frauen – auch in Führung’ nach Würzburg ein. Die Veranstaltung ist bundesweit für alle offen.
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03.02.2017


Pressemitteilung zur Regierungserklärung zur Unterrichtsversorgung von Minister Tullner

Bildungsminister Tullner verspricht … Philologenverband erwartet Handeln …

Bildungsminister Marco Tullner will mit einem Katalog von Maßnahmen die Unterrichtsversorgung langfristig und nachhaltig sichern und Sachsen-Anhalts Schulen fit für die Zukunft machen. Um gegen den Lehrermangel vorzugehen, will der Bildungsminister im kommenden Schuljahr 500 bis 750 neue Lehrer einstellen. Er verspricht, alle durch Altersabgänge freiwerdenden Stellen neu zu besetzen. Bis 2020 will er für 15.500 Vollzeitstellen an allen Schulen sorgen, das wären – bei weiter anwachsenden Schülerzahlen – gerade einmal 500 Stellen mehr als jetzt. ... weiter lesen

02.02.2017

Presseerklärung des PhVSA

Schlamperei oder Kalkül?

… Bildungsministerium provoziert Eltern- und Schülerschaft

Alles sollte mit Kenia besser werden, doch jeden Tag erreichen uns neue Hiobsbotschaften aus Magdeburg. Statt 103 % Unterrichtsversorgung klagen alle Schulen über einen akuten Personalmangel und fehlende Vertretungsreserven, pädagogische Mitarbeiter und Sprachlehrer bleiben Mangelware, sich abzeichnende Altersabgänge können nicht vollständig durch Neueinstellungen abgefangen werden. Im Bildungsministerium kursieren Streichpläne für Stundentafeln, Anrechnungsstunden und Stundenzuweisungen in allen Schulformen. Heute ist in der MZ auf Seite 2 zu lesen, ... weiter lesen

12.01.2017


Urteil bezgl. der Nichtgewährung der ATZ im Blockmodell

Unser Dachverband dbb sachsen-anhalt informiert uns in den Weihnachtsferien über ein Urteil bzgl. der Nichtgewährung der ATZ im Blockmodell.

Zitat: “bekanntermaßen hat das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung vom 13.12.2016, Az. 9 AZR 606/15, die uns jedoch in vollständiger Form noch nicht vorliegt, möglicherweise die sogenannte Überlastquote gekippt und in dem entschiedenen Fall dem Kläger einen Anspruch auf Vereinbarung eines Altersteilzeitarbeitsverhältnisses gewährt“.

 

Beitrag lesen Musteranschreiben

13.12.2016


Informationen dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt

dbb Musterverfahren zur altersdiskriminierende Besoldung erfolgreich: Nachzahlung für rückwirkende Ansprüche

Nachdem das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt mit Beschluss vom 23. November 2016 (1L 122/16) den Antrag auf Zulassung der Berufung abgelehnt hat, ist das Urteil des Verwaltungsgerichtes Halle vom 28. Juli 2016 (5 A 235/15 HAL) rechtskräftig. Die Klägerin erhält nun zusätzlich zu der schon gezahlten Entschädigung in Höhe von 1.600 Euro eine Nachzahlung von 3.750 Euro. weiter

Tarifverträge freiwillige Teilzeit und Altersteilzeit: Erstes Gespräch mit dem Finanzministerium endet ohne Ergebnis

Nach der Verhandlungsaufforderung zur Verlängerung der Tarifverträge zur freiwilligen Teilzeit und Altersteilzeit hat der dbb für seine Mitgliedsgewerkschaften am 8. Dezember 2016 ein erstes Gespräch mit Finanzstaatssekretär Michael Richter geführt. Dieses Gespräch fand gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften statt. Matthias Macha, dbb Tarifreferent und Ulrich Stock, stellvertretender dbb Landeschef, machten deutlich, dass insbesondere der Tarifvertrag Teilzeit bei den Beschäftigten auf eine hohe Akzeptanz stößt, weil durch Reduzierung der Arbeitszeit und Inanspruchnahme von Ausgleichstagen Beruf und private Lebensführung besser vereinbart werden können. weiter

12.12.2016


Programm zur Überprüfung der Abituranmeldung ab 2017

Am 11.11.2016 wurde die geänderte Oberstufenverordnung veröffentlicht. Die Schülerinnen und Schüler wählen ihre Prüfungsfächer nach neuer Erlasslage. Das Programm ermöglicht die Überprüfung der Fachwahl (Windows erforderlich).

Prüfungsfachwahl.zip

Hinweis: Windows 10 zeigt beim Programmstart einen Warnhinweis. Dieser kann durch Klicken auf "Weitere Informationen" ignoriert werden.